Liebe Hoferinnen und Hofer!
Hof hat viel erreicht – und wir haben auch noch viel vor. Ich will gemeinsam mit den Hoferinnen und Hofern weiter dafür arbeiten, dass unsere Stadt wirtschaftlich attraktiv, zukunftsorientiert und lebenswert bleibt. Lassen Sie uns die Stadt gemeinsam stark machen – anstatt sie schwach zu reden:
Für Familien, die Eltern und ihre Kinder.
Für Unternehmen und ihre Mitarbeitenden.
Für die Ehrenamtlichen und Engagierten, die anpacken und die Stadt gestalten.
Hof ist stark. Und Hof bleibt stark. Lassen Sie uns Hof gemeinsam noch stärker machen.
Ihre Oberbürgermeisterin für Hof
ZUHAUSE im Herzen Hofs
IM AMT als Oberbürgermeisterin der Stadt Hof seit Mai 2020
PERSÖNLICH: Jahrgang 1972, verheiratet, drei Kinder (geb. 1993, 2009 und 2012)
Die im Vergleich zu anderen Bundesländern starke Stellung der/des ersten Bürgermeister*in oder Oberbürgermeister*in in Bayern verdankt diese/r auch der Direktwahl. Sie verleiht der Oberbürgermeisterin die gleiche Legitimation wie dem Stadtrat.
Zu den gesetzlichen Hauptaufgaben gehören die
Vertretung der Stadt nach außen
Leitung der Stadtverwaltung
Vorsitz im Stadtrat
Vertretung der Stadt in den Gesellschafterversammlungen und Aufsichtsräten der kommunalen Unternehmen und Zweckverbände.
Politische Aufgaben sind
der Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und regionalen Organisationen
die Vertretung unserer städtischen Interessen auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene.
Das klingt formal. Aber es zeigt, wie abwechslungsreich, vielfältig und anspruchsvoll die Aufgaben sind. Im Terminkalender gleicht darum kein Tag dem anderen.
Ich bin mit Politik aufgewachsen, nachdem mein Vater Dieter Döhla 1978 in den Stadtrat gewählt wurde. Dadurch habe ich mich stark mit der Stadt Hof und ihrer Entwicklung auseinandergesetzt – und identifiziert. Das Politikstudium hat mir viel Hintergrundwissen gebracht.
Solange mein Vater Oberbürgermeister war, habe ich mich aus der aktiven Politik herausgehalten. 2008 bin ich eingestiegen – mit meiner ersten Kandidatur für den Stadtrat.
Ich bin verheiratet und habe drei Söhne: Einer von ihnen ist schon erwachsen; die beiden Jüngeren besuchen noch die Schule. Unsere Familie lebt – gemeinsam mit zwei Katzen mitten in Hof.
Da auch meine Eltern und mein Bruder in Hof wohnen, bekomme ich viel familiäre Unterstützung, wofür ich immens dankbar bin.
Wer an der Spitze einer Stadt mit 800 Beschäftigten steht, braucht Erfahrung aus und mit großen Organisationen.
Mir helfen dabei bis heute die Erfahrungen, die ich bei meinem vorherigen Arbeitgeber (mit rund 1600 Mitarbeitenden) machen konnte – als Verantwortliche für Marketing, Personalentwicklung und Kommunikation.
Mit einem berufsbegleitenden Studium in Betriebswirtschaft und Marketing (Uni Basel) habe ich mich zusätzlich fit gemacht für Führungsverantwortung, Finanzen und Management.
Drei Leitwerte sind für mich zentral:
1.) Ein christliches Menschenbild
2.) Ein liberales Gesellschaftsverständnis
und
3.) Solidarität zwischen Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Religion
Mein Glaube schenkt mir Kraft und Dankbarkeit. Mir ist wichtig, dass jeder Mensch gleich viel wert ist und die gleichen Rechte hat, Der Geldbeutel, der Status oder das Geschlecht dürfen hier keine Rolle spielen.
Da ging’s 1978 in die Münsterschule und später Krötenbrucker Grundschule.
Im Jahr 1991 Abitur am Jean-Paul-Gymnasium (sprachlicher Zweig, L-E-F), anschließend ein Praktikum bei der Frankenpost
1992 – 1997 das Studium in Würzburg: Politische Wissenschaften, Geschichte und Germanistik.
Abschluss: Magister Artium. Und zum Volontariat zurück nach Hof.
Zwar sieht man mich immer wieder und mit großer Begeisterung für den Hofer Sport beim Fußball, Ringen, Stabhochsprung und vielen anderen spannenden Events. Am liebsten aber bin ich selbst in Bewegung: Beim Laufen, auf dem Snowboard oder mit dem Pferd.
Viel Zeit bleibt dafür nicht. Doch Ausdauer, Mut, Ehrgeiz und Kampfgeist habe ich sicher beim Sport gelernt.
Hof ist etwas Besonderes: Denn in ganz Franken gibt es nur eine Stadt mit einer Oberbürgermeisterin; bayernweit sind es drei kreisfreie Städte. Ich habe auch nach über fünf Jahren noch Freude und eine ungebrochene Motivation für mein Amt.
Und auch das gehört zu mir: Ich will auch anderen Frauen Mut machen, berufliche und politische Verantwortung zu übernehmen. Wir können das – mit Herz und Hirn!
An der Spitze einer Stadt in unserer Größe zu stehen, erfordert ein hohes Maß an Kraft, Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit. Eine 7-Tage-Woche mit 10 bis 14 Stunden Arbeit ist für OBs eher die Regel als die Ausnahme.
Meine Familie, mein Glaube und Bewegung unter freiem Himmel sind für mich die wichtigsten Kraftquellen.
Außerdem liebe ich spannende Bücher, antike Philosophen und natürlich die Hofer Filmtage, wo man mich im Ehrenamt seit vielen Jahren in der Kasse oder am Eingang antreffen kann.
Geboren in Würzburg, wo meine Eltern sich während des Studiums meines Vater kennengelernt haben. Er kommt aus Stammbach im Landkreis Hof.
1973 zogen wir nach Hof und haben zunächst in der Kreuzsteinstraße und am Südring gelebt. Mein Kindergarten: Dreieinigkeitskirche.
Wie geht’s eigentlich weiter am Schillerquartier? Ein ewiger Parkplatz? Nein, die Bauleitplanung läuft. Wir arbeiten daran, alle Voraussetzungen zu klären und Baurecht zu schaffen.
Das Verfahren ist sehr aufwändig. Teile unserer Baugesetzgebung und Verfahren sind nicht gerade investitionsfreundlich. Da kann das bayerische Modellprojekt Entbürokratisierung helfen. Für einfachere Verfahren in der Verwaltung, beim Planen und Umsetzen; für die Bürgerschaft, Vereine, Unternehmen. Wir werden uns bewerben und etwas bewegen.
Wir diskutieren intensiv über die Sicherheit und über das Sicherheitsgefühl in unserer Stadt. Zusammen mit der Polizei und anderen Partnern haben wir einen ganzen Baukasten an Maßnahmen, die hier greifen. Dem werden wir einen weiteren hinzufügen: Ehrenamtliche Stadthelfer, die vor Ort sind, die ansprechbar sind, die sich auskennen und auch vermitteln können.
Mit einer Vorbildfunktion für Respekt und Rücksicht. Und das direkt im öffentlichen Raum, nahbar, ansprechbar. Neben unserem KOD und der Sicherheitswacht können die Stadthelfer als weiteres sinnvolles Puzzleteil ein sichtbares Zeichen setzen – für mehr Vertrauen ins Miteinander.
Hof ist ein Ort für Gründerinnen und Gründer. Der Traumerfüller-Wettbewerb hat das bewiesen. Und Hof braucht mehr davon. Mit dem Gründerpreis wollen wir zukünftig Start-Ups fördern – als Zeichen für das, was hier alles geleistet wird. Und als konkrete Unterstützung für die vielen Menschen mit guten Ideen.
Unser Bahnhof ist ein Ort unserer Stadtgeschichte, ein Ort der deutschen Demokratiegeschichte. Hier soll wieder Leben einkehren. Für das Viertel, für die Stadt, als ein Ort mit Zukunft. Wir wollen uns nicht mehr für dieses Gebäude schämen müssen, sondern stolz sein dürfen!
Zusammen mit der Bahn haben wir uns auf die ersten Schritte geeinigt, das beauftragte Planungsbüro ist schon an der Arbeit.
Im Viertel entsteht die „neue“ Christian-Wolfrum-Grundschule. Ihr liegt das Lernhauskonzept zugrunde, und das bedeutet: Nicht nur neue Konzepte, sondern auch neue und mehr Räume für Lehrer und Schüler. Für mehr Freude am Lernen, für optimale Möglichkeiten für Bildung und Entwicklung, für die pädagogische Arbeit.