Startschuss für den Landtags- und Bezirkstags-Wahlkampf

Die Delegierten unseres Wahlkreises für Stadt und Landkreis Hof haben vier Kandidaten/innen für die Wahlen im September 2018 aufgestellt. Nominiert wurden Klaus Adelt (Direktkandidat Landtag), Jörg Mielentz (Listenkandidat Landtag), Christian Zuber (Direktkandidat Bezirkstag) und ich (Listenkandidatin Bezirkstag). Für uns alle steht im Vordergrund, unseren Landtagsabgeordneten Klaus Adelt dabei zu unterstützen, wieder in den Landtag einzuziehen. Wir NominierungDez17ameinen: Er hat auch Chancen, das Direktmandat hier zu holen! Unsere Delegierten haben ihn bei der Nominierungskonferenz mit einem Traumergebnis von 100 Prozent ins Rennen geschickt.

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Stadt Hof soll Folgen der Kinderarmut bekämpfen – wir streiten für ein Zukunftspaket

Seit langem sorgt die Kinderarmut in unserer Stadt für Schlagzeilen. Wir als SPD wollen nicht darüber reden, sondern etwas gegen die traurigen Folgen tun.
Hof gehört bayernweit zu den traurigen Spitzenreitern in puncto Kinderarmut. Etwa jedes dritte Hofer Kind wächst in einer von Armut und damit oft verbundenen zusätzlichen Belastungen betroffenen Familie auf. Arbeitslose und alleinerziehende Eltern haben die höchsten Armutsrisiken.
Viele der Kinder leben über Jahre in verfestigten armen Verhältnissen. Das beeinträchtigt ihre Entwicklungs- und Bildungschancen: Die Folgen von Armut ziehen sich über die gesamte Schul- und Ausbildungsbiografie bis hin ins Erwerbsleben. Dazu sei auch auf die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung „Kinderarmut als Dauerzustand“ verwiesen.
Eine Kommune wie die Stadt Hof kann die Armut sicherlich nicht abschaffen, wohl aber ihre Folgen begrenzen bzw. lindern.
Darum halten wir eine kindbezogene Armutsprävention auf kommunaler Ebene für drin-gend geboten. Und da besondere Herausforderungen besonderen Einsatz erfordern, sollen hierfür 70.000 Euro in den Haushalt eingestellt werden. Der zuständige Fachbereich 50 arbeitet bereits an Konzepten, die ab Sommer mit Hilfe dieser Mittel umgesetzt werden können. Was wir brauchen, ist ein Zukunftspaket für die Kinder, die einen steinigen Weg vor sich haben.

Gerade der kommunale Rahmen bietet Möglichkeiten, Lebenslagen zu gestalten und Teilhabechancen zu verbessern.
Unser Ziel ist es, die Chancengleichheit von armen Kindern in unserer Stadt zu erhöhen. Das kann mit Maßnahmen auf verschiedenen Eben geschehen: Zum einen geht es darum,
Kinder und Eltern in ihren Persönlichkeiten und in ihrem Handeln zu stärken (z.B. Frühe Hil-fen, aufsuchende Arbeit, Familienpaten, entprivatisierte Nachhilfe), zum anderen darum, die Verhältnisse strukturell zu verändern (z.B. durch strategische Sozialplanung, Wahrnehmungs-und Präventionsketten, armutssensible Kindergärten, Angebote in Familienzentren).
Manches ist schon vorhanden und müsste erweitert werden, anderes sollte ggf. neu in Angriff genommen werden.

Für jeden im Rahmen der Jugendhilfe ausgegebenen Euro wird im weiteren Lebensverlauf das Dreifache an Mitteln entweder an staatlichen Ausgaben eingespart oder durch Steuer- und Wertschöpfung an zusätzlichen Einnahmen erzielt.
Diese Investitionen für die jüngsten Bürgerinnen und Bürger einer Stadt sind nicht hoch genug einzuschätzen, da mit ihnen die Zukunft gestaltet wird.

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Zeit zu handeln – Vortrag über Stadtentwicklung am 16.11.

Im Herzen unserer Stadt befindet sich heute die Großbaustelle für ein neues Einkaufszentrum – die Hof-Galerie am Strauß. Nur 300 Meter entfernt wird künftig wohl nicht mehr der Kaufhof die Altstadt prägen, sondern ein Hotel. Die Gewichte, die Kundenströme und damit Belebung und Umsatz verlagern sich. Die Zukunft unserer Innenstadt ist eine große Baustelle – auch was die planerischen Herausforderungen angeht. Um dafür möglichst viele Kräfte zu bündeln, lädt die SPD Hof am Donnerstag, 16. November zu einem Zukunftsgespräch in den Königssaal des Hauptbahnhofes ein. Unter dem Titel „Die Hof-Galerie kommt – Zeit zu handeln!“ wird es um die Entwicklung der Innenstadt, um neue Risiken und Chancen gehen.
Der SPD-Kreisverband Hof-Stadt holt hierzu als Fachmann Michael Gerber, den ersten stv. Bundesvorsitzenden der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.), nach Hof. Er wird aufzeigen, wie die Chancen und Risiken der neuen Entwicklungen als Auftrag zum gemeinsamen Handeln angenommen werden können.
„Die Frage, wie aus dem neuen Zentrum am Strauß und den bestehenden Einkaufsstraßen eine funktionierende Einheit wird, ist noch nicht beantwortet. Sie muss bearbeitet werden – und zwar deutlich bevor die Hof-Galerie öffnet. Daher machen wir es jetzt zum Thema, wie die Gesamtentwicklung gestaltet werden könnte“, erklärt Eva Döhla.
„Da uns ein öffentlicher Diskurs mit betroffenen Akteuren und interessierten Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegt, firmiert auch diese Veranstaltung unter den “Hofer Zukunftsgesprächen”, betont Jörg Mielentz. „Wir wollen sensibilisieren und viele zum Mitdenken einladen.“
Der Referent wird Beispiele für Strategien aufzeigen, wie sie andere Städte in Zusammenhang mit ähnlichen Großprojekten entwickelt haben. Es wird um die Folgen und um die Möglichkeiten der Steuerung gehen und darum, welche Strategie sich für Hof aufgrund der vorhandenen Anregungen, Fragen oder auch Bedenken abzeichnen könnte.
Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Königsaal. Alle Interessierten sind eingeladen.

Link zur Veranstaltung am 16.11./Flyer

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Hof hat Übernachtungsgästen etwas zu bieten

Frischen Wind in Sachen Jugendherberge, das wünscht sich unsere Stadtratsfraktion.
Wir haben angeregt, mit dem Deutschen Jugendherbergswerk Gespräche über eine neue Jugendherberge in der Stadt Hof zu führen.

Denn die in die Jahre gekommene Herberge in der Beethovenstraße ist nicht mehr zeitgemäß. Sie ist nicht barrierefrei und liegt weit weg von der Innenstadt, dem Bahnhof oder markanten touristischen Einrichtungen. Darüber hinaus ist schlecht an den ÖPNV angebunden. In Bayreuth wurde in diesem Jahr eine neue, moderne, barrierfreie und integrative Jugendherberge ihrer Bestimmung übergeben (siehe www.jugendherberge-bayreuth.de). Sie ist mit der heutzutage Standardkategorisierung IV für eine hochwertige Gesamtausstattung, gehobenem Komfort sowie moderner Einrichtung klassifiziert und ein Vorzeigeobjekt nicht nur äußerlich sondern auch städtebaulich. Areale wie in der Fabrikzeile, am Untreusee oder an anderer Stelle gäben einer neuen Jugendherberge den heutzutage nötigen Raum für Unter-kunft sowie Freizeitsportflächen und damit großes Potential für die Stadt und die Region.

Dies ist mittlerweile auch deshalb notwendig, weil Jugendherbergen den Charme als Ziel für Schulklassen bei deren Ausflügen verlassen haben. Im Gegenteil, gerade auch unter Normal- und Gruppenreisenden sowie vor allem unter Familien erfreuen sich Jugendherbergen und Jugendherbergsurlaub immer größerer Beliebtheit.

Da Hof mit seiner Lage zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge geradezu prädestiniert ist als Ausgangspunkt für Tagesausflüge im Urlaub, ist es an der Zeit auch in Hof eine zeitgerechte Jugendherberge anbieten zu können.

Die Initiative sollte die Stadt Hof ergreifen. Wir fordern die Ausschreibung eines Neubaus (vgl. Bayreuth 2011) durch die Stadt Hof. Wir können uns auch vorstellen, dass nicht nur das Deutsche Jugendherbergswerk vertreten durch den Landesverband Bayern, sondern vielleicht auch andere Betreiber (bspw. die österreichische Jugend- und Familiengästehäuser Holding GmbH kurz Jufa aus Salzburg) Interesse an dem Betrieb einer Jugendherberge zeigen und Konzepte vorlegen.

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Potenziale des Wohnmobil-Tourismus nutzen

Reinhard Walther, Jörg Mielentz, Eva Döhla, Manfred Möckel und Claudia Plaum (von links)  ließen sich von Bürgermeister Florian Leupold erklären, wie der Wohnmobilstellplatz läuft und in welchem Zusammenhang er mit dem geplanten Naherholungsgebiet zu sehen ist.

Reinhard Walther, Jörg Mielentz, Eva Döhla, Manfred Möckel und Claudia Plaum (von links) ließen sich von Bürgermeister Florian Leupold erklären, wie der Wohnmobilstellplatz läuft und in welchem Zusammenhang er mit dem geplanten Naherholungsgebiet zu sehen ist.

Was brauchen Wohnmobil-Touristen? Welche Anlagen sind am Stellplatz sinnvoll? Wie lässt sich die Umgebung auch für die Anwohner attraktiv gestalten und was bringen sie eigentlich der Stadt? Um diese und ähnliche Fragen ging es bei einem gemeinsamen Ortstermin von SPD-Stadträten in Marktleuthen. Aus Hof nahmen die Fraktionsvorsitzende Eva Döhla sowie Stadtrat und Kreisvorsitzender Jörg Mielentz teil, aus Schwarzenbach an der Saale waren die Kreisrätin Claudia Plaum sowie Manfred Möckel und Reinhard Walther dabei.
In den Egerauen begutachteten sie Lage und Ausstattung der zehn Plätze. Etwa 1800 Besu-cher lockt der Platz jährlich in den Ort. Für Dusche und WLAN entrichten sie eine Gebühr, der Rest basiert auf Spenden. Allein durch die freiwilligen Gaben kann ein Teilzeit-Mitarbeiter finanziert werden. Es gibt einen Grillplatz, Sitzgelegenheiten und einen sehr beliebten Wasser-spielplatz, dessen Lauf direkt in das flache Ufer der Eger mündet – ideal, um sich im Sommer gefahrlos zu erfrischen.
Sowohl in Hof als auch in Schwarzenbach an der Saale setzt sich die örtliche SPD für eine Verbesserung der Wohnmobil-Infrastruktur ein. „Wir sehen darin Chancen, uns offen und gastfreundlich zu zeigen und touristische Potenziale zeitgemäß zu nutzen. Wie das Beispiel von Marktleuthen zeigt, profitieren auch Einheimische von der gepflegten Gesamtanlage. Nicht zuletzt bringt ein gutes Angebot den ansässigen Geschäften und der Gastronomie Kundschaft“, sind sich Eva Döhla und Claudia Plaum einig.
Der Marktleuthener Bürgermeister Florian Leupold zeigt den Besuchern, wie die Egerauen in den letzten Jahren aufgewertet wurden. Der Stellplatz entstand im Jahr 2009 mit Mitteln aus dem Stadtumbau. Im nächsten Jahr wird die Umgebung weiter ausgebaut zu einem modernen Naherholungsgebiet.
Die SPD-Fraktion Hof hat zu dem Thema im Juli einen Antrag verfasst:
https://spd-hof.de/politik/antraege/verbesserung-der-wohnmobil-infrastruktur-in-hof/

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Hoher Zuzug erfordert Handeln statt Klagen

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert, die gewaltigen Aufgaben, die auf die Stadt durch den Zuzug zahlreicher anerkannter Asylbewerber zukommen, endlich anzupacken. Die Zahlen und Herausforderungen sind der Stadtverwaltung, und an deren Spitze dem Oberbürgermeister seit Monaten bekannt.
Die Fraktion stellt dazu fest:
„Doch noch immer ist kein Plan erkennbar, kein Konzept, wie deren Integration gesteuert und gefördert werden soll. Allein mit einer Situationsbeschreibung sind wir keinen Schritt weiter. Der Zustrom mit seinen Folgen wird beklagt. Doch herrscht noch immer Ratlosigkeit, was zu tun sein könnte. Anstatt zu jammern und Unsicherheit zu verbreiten muss gehandelt werden. Durch nichts als aufgeschrecktes Zitieren aus Statistiken ist keinem geholfen, weder den Hoferinnen und Hofern, noch den Zugezogenen.
Den weiteren Zuzug zu beschränken und für eine gerechte Verteilung zu kämpfen ist die eine wichtige Sache. Die andere, langwierigere Aufgabe besteht darin, die bereits Angekommenen gesellschaftlich zu integrieren.

Die Stadtratsfraktion der SPD Hof

Die Stadtratsfraktion der SPD Hof


Das beginnt im Kleinkindalter und reicht bis zum Erwerbsleben.
1. Müssen diese Familien engmaschig begleitet werden, damit die Kinder frühestmöglich Deutsch lernen und fit für den Schulbesuch werden. Wenn die Kita-Plätze für diese Zielgrup-pe nicht reichen, müssen kurzfristig andere Betreuungs- und Bildungsangebote entwickelt oder bestehende erweitert werden.
2. Geht es darum, den Übergang von Schule zur beruflichen Ausbildung zu gestalten: Leerlauf im Lebenslauf vermeiden und junge Leute ausbildungsfähig machen. Wir brauchen sie als Arbeitskräfte, können aber nicht dasselbe voraussetzen wie bei dem Durchschnitts-Schulabgänger.
3. Erwachsenen anerkannten Asylbewerbern mit allen Mitteln ordentliche Deutschkenntnisse vermitteln und in Arbeit bringen.
4. Erinnern wir ausdrücklich daran, dass sich auch Menschen abgehängt fühlen, die von Ge-burt an oder seit langem schon in Hof zuhause sind, seien es beispielsweise Erwerblose, von Altersarmut betroffene oder manche Alleinerziehende. Für sie Chancen herzustellen, sie zu beteiligen und ihnen Perspektiven zu geben, ist auch Aufgabe der Stadt

Dass es mit diesen Punkten alleine gesellschaftlich noch nicht getan ist und dass dies auch einen hohen Aufwand an Organisation, Ressourcen, Personal erfordert, liegt auf der Hand. Die Integration wird es nicht zum Nulltarif geben.
Der Oberbürgermeister sitzt in vielen Gremien, gehört dem Städtetag an, hat einen Runden Tisch einberufen – doch was hat er bislang daraus gemacht? Nach der Problemanzeige geht es jetzt darum, dass er seiner Verantwortung nachkommt und eine Perspektive aufzeigt.”

Eva Döhla, Vorsitzende der SPD-Fraktion, fasst zusammen: „Wir wollen keine Parallelgesellschaft. Verhindern lässt sich das nur, wenn mit klaren Konzepten gearbeitet wird. Davon ist seitens der Stadt nicht viel zu spüren. Wir fordern, dass hier die kommunalpolitische Arbeit aufgenommen wird und sichern unsere Unterstützung zu, wenn es darum geht, in der Stadt sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen und Haushaltsmittel bereitzustellen.“

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Kinderarmut vor Ort bekämpfen

In Sachen Kinderarmut hat Hof vor nicht allzu langer Zeit für unrühmliche Schlagzeilen gesorgt. Viele Kinder wachsen in Verhältnissen auf, die ihre Chancen im Leben deutlich mindern. Die Hofer SPD nimmt dies zum Anlass für eine Veranstaltung mit einem ausgewiesenen Experten zum Thema. Am Donnerstag, 29. Juni ist Professor Dr. Ronald Lutz von der Hochschule Erfurt zu Gast im Hof. Unter dem Titel „Arme Stadt – arme Kinder!?“ wird er erläutern, wie man vor Ort mit Kinderarmut umgehen kann und was gegen Benachteiligung und Ausgrenzung unternommen werden kann.

Eingeladen hat ihn Eva Döhla vom SPD-Kreisverband Hof Stadt. „Die ganz persönlichen Zukunftsaussichten von Kindern hängen gerade in Deutschland besonders stark vom Elternhaus ab. Wie kann man diesen Kindern am besten helfen, aus der Armut herauszukommen? Was kann in einer Kommune vor Ort konkret unternommen werden, damit auch Kinder aus armen Familien schulisch, beruflich und gesellschaftlich richtig Fuß fassen? Diese Fragen beschäftigen uns“, sagt die stellvertretende Kreisvorsitzende. Man wolle hören, welche Erfahrungen andernorts im Kampf gegen Kinderarmut gemacht würden und was sich daraus für Hof lernen lasse. „Wir haben den Vortrag unter das Motto “Zukunftsgespräch” gestellt, da es sich um ein zentrales soziales Zukunftsthema für unsere Stadt handelt. Wir wollen einen Impuls geben, der auch politisch wirksam werden kann“, so die Organisatorin.
Der Vortrag „Arme Stadt – arme Kinder!?“ findet am Donnerstag, 29. Juni im Gemeindehaus St. Lorenz in Hof statt und beginnt um 18.00 Uhr. Die Veranstaltung dauert etwa eineinhalb Stunden und steht allen Interessierten offen.

Info: Prof. Dr. Ronald Lutz lehrt und forscht an der Fachhochschule Erfurt im Fachbereich Menschen in besonderen Lebenslagen. Zu seinen zentralen Lehr- und Arbeitsgebieten gehören unter anderem Soziale Problemlagen, Soziale Benachteiligung und Ungleichheit, Ausgrenzungsprozesse – historische Zugänge und aktuelle Fragestellungen Armut und Reichtum, Armuts- und Sozialberichterstattung, Sozialplanung und Stadtentwicklung. In seinem Buch „Erschöpfte Familien“ erklärt er, warum es eine steigende Zahl von Familien gibt, die mit ihrem Alltag nicht klar kommen.

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Antrag auf Stärkung unserer Ludwigstraße und Fußgängerzone

Die SPD-Fraktion beantragt, das Entwicklungskonzept für die Hofer Fußgängerzone und die Ludwigstraße an die neuen Gegebenheiten anzupassen.
Mit dem Abriss und Neubau am Ort des Zentralkaufs wird es zu spürbaren Verschiebungen auf unserer Haupt-Einkaufsachse kommen. Zum einen stellen die Verkehrsführung und Parksituation während der Bauarbeiten neue Herausforderungen, zum anderen wird die Kaufkraft verlagert, sobald die Hof-Galerie eröffnet.
Diese Auswirkungen müssen frühzeitig Gegenstand einer wohlbedachten Planung werden. Es geht darum, die Ludwigstraße, Karolinenstraße und die Altstadt nicht von der Entwicklung abzuhängen, sondern für die Zukunft in ihrer Attraktivität zu stärken. Einkaufen und Dienst-leistungen, Arbeiten, Freizeit und Wohnen sollen dort auch künftig in einer guten Mischung für Lebenswert sorgen.
Deshalb fordern wir eine gezielte Stärkung unserer beliebten und bewährten Einkaufsstraßen.

Die SPD-Fraktion fordert die Stadtverwaltung auf
- Einen Sachstandsbericht aller dahin ausgerichteten Maßnahmen zu liefern
- Ein Konzept zur Stärkung und Bewahrung unserer Einkaufsstraßen vorzustellen
Eva Döhla und Dr. Jürgen Adelt, 1. Juni 2017

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Wir fordern Transparenz statt Alleingang

Informationsverhalten des Oberbürgermeisters

HOF

Die SPD-Stadtratsfraktion kritisiert das Informationsverhalten des Oberbürgermeisters Dr. Harald Fichtner bezüglich des Rathausanbaus. Sämtliche Stadträte erfuhren am 30. Mai aus der Presse, dass sich der Baubeginn auf 2018 verschieben werde.
„Es ist nicht das erste Mal, dass mit diesem Gebaren die von den Bürgerinnen und Bürgern gewählten Vertreter außen vor gelassen werden. Wieder einmal wird im Alleingang gehandelt. Den Start wichtiger Projekt am Stadtrat vorbei umzuplanen und die Entscheidungsträger nicht einmal in den Ausschüssen in Kenntnis zu setzen, ist aus unserer Sicht unmöglich.“
Die SPD-Fraktion ist verärgert über diesen Stil und hat beschlossen, diese Sache nicht auf sich beruhen lassen.
Eva Döhla, Vorsitzende der SPD-Fraktion, fasst zusammen: „Wir fordern eine bessere, schnellere und direkte Information unserer Vertreterinnen und Vertreter in den Gremien. Wir wollen Transparenz statt Geheimniskrämerei hinter den Kulissen.“

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Mit Denken + Mit Gefühl

Das ist mein Motto für die kommenden drei Jahre als Fraktionsvorsitzende der SPD im Hofer Stadtrat. Mein neues Amt werde ich sachorientiert und zugleich empathisch angehen: Gute Politik vor Ort orientiert sich an der Realität und schafft es, sich in die Lage sehr unterschieldicher Beteiligter hineinzuversetzen.
Was habe ich vor?
Ziel ist immer eine freundliche Stadt, in der Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Lernen, Sport und Kultur und das dazu nötige von Ort-zu-Ort-kommen für Junge und Alte gut möglich ist, in der nicht nur rücksichtsvoll, sondern aufmerksam mit Schwächeren umgegangen wird, in der jeder gute Chancen hat, dazuzugehören.
Welche Schwerpunkte werde ich verfolgen?
Stadtentwicklung und Entwicklung des gesellschaftlichen Miteinanders (“besser miteinander”, mein Slogan von 2012 – ein Slogan, der noch immer gültig ist!) zum Wohle aller, nicht im Sinne von Klientelpolitik.
Was steht an?
Innenstadt-Entwicklung: Die Diskussion um Investition in der Schützenstraße und Spekulationen über die Zukunft des E-Centers zeigen, dass hier an empfindlichen Stellen operiert wird. Beides hat Auswirkungen auf unsere Altstadt, Ludwig- und Lorenzstraße. Die SPD wird sich dafür stark machen, dass unsere traditionellen Einkaufsstraßen nicht abgehängt werden. Wir müssen und jetzt ganz intensiv darum kümmern, dass diese ihre Anziehungskraft behalten.
Welche Probleme gibt es?
Leerstände, Arbeitslosigkeit steigt wieder, abgehängte Kinder und ganze Familien (Bildungs- und Zukunftschancen hängen ab von familiärer Herkunft, finanzieller Situation!), Einwohnerentwicklung (Alter, Migration).
Kinderarmut, Altersarmut, Arbeitslosigkeit: Die Stadt hat eine eigene sozialpolitische Verantwortung!
Die Themenpalette ist breit, es gibt genug zu tun.
Ich freu´ mich drauf.
Mit Denken + Mit Gefühl, so wird´s gute Politik.

Die Fraktion der Hofer SPD im Rathaus.

Die Fraktion der Hofer SPD im Rathaus.

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