Junge Menschen

Bei allen Problemen: Hof hat Chancen. Wir nutzen sie am besten gemeinsam. Nicht im Kampf gegeneinander, wie es bisher üblich war, sondern in einem besseren Miteinander, das das Stadtoberhaupt mit einer neuen politischen Kultur vorleben muss.

Zu dieser Kultur gehört eine größere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Entwicklungen und Entscheidungen in ihrer Stadt. Wer die Mehrzahl der Bürger nur alle paar Jahre als Wähler und ansonsten als lästige Querulanten sieht, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden.

Auch die speziellen Interessen von jungen Menschen müssen direkt mit diesen diskutiert werden.

Ein gelingendes Miteinander nimmt Menschen ernst – unabhängig von ihrem Alter, ihrer Bildung, ihrer Herkunft. Auch kritische junge Leute müssen Gehör finden – ihre Meinung ist wertvoll.

Bildung statt Beton

Auch wirtschaftlich – nicht nur menschlich -  ist Bildung für Kinder und junge Leute eine sinnvolle Investition in Zukunft.

Es besteht leider in der Politik die Neigung, eher mit sichtbaren Investitionen wie Bauwerken zu glänzen. Viele wollen dadurch ihren Erfolg beweisen. Das ist ein altes Muster. Investitionen in Bildung und Förderung dagegen sind langfristig angelegt und bringen keinen kurzfristigen Ertrag, daher laufen sie Gefahr, in der Politik zu kurz zu kommen. Mir sind Investitionen in den Geist wichtiger als Investitionen in Beton.

Man muss hier früh ansetzen, und nicht so viele Jugendliche ohne Schulabschluss produzieren. Wir haben gerade hier in Hof bedenkliche und überdurchschnittlich hohe Zahlen. Wer seine 9 Jahre Schulzeit nicht hat nutzen können, kommt schon quasi in den gesellschaftlichen Reparaturbetrieb. Da wird es dann schon teuer und aufwendig. Deshalb mein Credo: früher ansetzen, bereits bei vorschulischer und schulischer Bildung.

  • Verpflichtendes kostenfreies Kindergartenjahr.
  • Kein Betreuungsgeld.
  • Neue Projekte an den Schulen, um mehr Schülern eine Chance zu geben.

 

 

Jugendhilfeplanung

Diese wurde seit 1994 nicht fortgeschrieben, ist aber ein Muss. Nur eine sorgfältige Planung gewährleistet, dass  strukturiert  zusammengearbeitet wird, verlässliche Prognosen für Bedarfe entstehen. Die Mittel werden dadurch effizienter eingesetzt.

 

Jugendkultur

Meine Meinung?  Ich will junge Leute und ihre Anliegen ernst nehmen, ohne ihnen meine eigenen Einsichten aufdrängen zu wollen. Sie sollen selbst artikulieren und mitentwickeln, was ihnen wichtig ist. Seien es Treffpunkte, seien es Veranstaltungen. Nicht nur fertige Angebote vorsetzen, sondern aktiv einbeziehen!

Hof verfügt über hochwertige und etablierte Kultur-Angebote. Mein Ziel ist es, nicht nur diese zu sichern, sondern auch kleine und alternative Kulturinitiativen wertzuschätzen und zu unterstützen.

 

Freizeitqualität

Die Stadt dient nicht allein dem Wohnen und Arbeiten, sondern auch dem Leben und Wohlfühlen. Neben dem Untreusee und dem Theresienstein gibt es viele weitere kleinere grüne Oasen, seien es Kleingärten oder Plätze zum Sonnenbaden. Diese wichtige Funktion soll vor allem mit ihren nichtkommerziellen, also kostenfreien oder bezuschussten Freizeitmöglichkeiten erhalten bleiben.

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