Meine Themen

Viele meiner Themen, die ich im Zuge meiner Kandidatur für das Amt der Oberbürgermeisterin 2012 vertreten habe, sind nach wie vor aktuell.

In Hof besteht Handlungsbedarf, zum Beispiel, was die Kultur der Bürgerbeteiligung angeht, aber auch in wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Fragestellungen.

Die Energiewende muss in unserer Stadt in Richtung regional erzeugter erneuerbarer Energien gehen. So können wir uns von Atom- und Kohlekraft unabhängig machen und zugleich Investitionen und Kapital bei uns halten. Wir als Bürgerinnen und Bürger können unser Geld gut in solchen neuen Anlagen vor Ort anlegen.

Meine programmatischen Leitgedanken habe ich in drei Paketen zusammengefasst:

besser miteinander leben und lernen

• Vereinbarkeit von Beruf und Familie
• Seniorenpolitisches Gesamtkonzept
• Sprachförderung für Kinder und Erwachsene mit Migrationshintergrund
• Frühkindliche Bildung und Betreuung
• Mehr Jugendliche mit einem Schulabschluss

 

besser miteinander für Umwelt und Verkehr

• Besser Bus fahren:
   – regelmäßige Überprüfung und Verbesserung der Stadtbusfahrpläne
   – Frischer Wind für den Verkehrsverbund Hof Stadt und Land
• Mobil mit dem Rad und mit Car-Sharing
• Energie in Hof gewinnen; und Energie besser sparen

 

besser miteinander Hof stärken

• Lebenswertes Zentrum (Wohnen, Einkaufen, Saaleauen)
• Sportangebot absichern
• Regionale Produkte
• Kultur: „Kleine und Hohe“
• Tourismus
• Wirtschaft / Standort stärken

 

 

Herausforderungen für Hof:

Für unsere Stadt stellen die Einwohnerentwicklung (weniger/älter) und die Finanzlage (hohe Schulden/stagnierende Einnahmen) größte Herausforderungen dar. Ob es gelingt, Unternehmen mit hochwertigen Arbeitsplätzen anzuziehen, entscheidet über die Zukunftsfähigkeit der Stadt.

Wir müssen darum folgende Aufgaben anpacken:

  • als Wohnort für Familien attraktiv sein
  • die Stadt an veränderte Alterstrukturen anpassen
  • in der Region stärker zusammenarbeiten

Konkret heißt das für mich zum Beispiel:

  • Wirtschaftsförderung als Querschnittsaufgabe
  • Attraktives Wohnen im Zentrum
  • Aufenthaltsqualität in der Innenstadt
  • Gesamtkonzept für Seniorenpolitik
  • Energieautarke Stadt
  • Radwegenetz ausbauen
  • Sprachförderung für Kinder
  • Berufliche Weiterbildung fördern

Ich bin stolz auf unsere Stadt und ich glaube an unsere Stadt.

Es gibt viele Stärken und schöne Seiten an Hof, die ich pflegen und positiv darstellen möchte. Gleichzeitig müssen Probleme (Leerstände, Schulden, Missmanagement Freiheitshalle, Kinder ohne Schulabschluss, Flickschusterei mit Flughafen) aber auch in Angriff genommen werden, anstatt alles schönzureden! Das vermisse ich momentan.

Studenten in die Stadt!

Die Hochschule sollte einen Platz im Herzen unserer Stadt bekommen. Auf dem Gelände des ehemaligen E-Centers ist es gut vorstellbar, Teile der ständig wachsenden Hochschule anzusiedeln. Holen wir die Studenten in die Stadt! Die Verkehrsanbindung ist hervorragend, sowohl zum Bahnhof wir auch zum Hauptgebäude der FH. Vielleicht würde sich dann auch ein kleinerer Lebensmittelmarkt wieder an diesem Standort tragen, wenn die Studenten und Mitarbeiter der FH das Gebäude bevölkern.

Pressemeldung “Studenten in die Stadt” (2012)

Diesen neuen Denkansatz für das Gelände des ehemaligen E-Centers schlug Eva Döhla bei einer gemeinsamen Kundgebung mit Florian Pronold (Landesvorsitzender der BayernSPD und Mitglied des Deutschen Bundestags), in der Hofer Innenstadt vor.

Eva Döhla im Anschluss an die Tagung der SGK in der Hofer Fussgängerzone

Eva Döhla und Florian Pronold beim Roten Grill in der Hofer Fussgängerzone.

Eva Döhla und Florian Pronold in der Hofer Fussgängerzone (2012).

Eva Döhla weiter zum ehem. E-Center: “Der bauliche Zustand ist inzwischen miserabel; es verfällt. Dem Eigentümer sind die städtebaulichen Interessen unserer Stadt und Bürger völlig gleichgültig. Deswegen heißt meine Position: Keine weiteren Zugeständnisse zur Nutzung. Nur was innenstadtverträglich ist,  kann erlaubt werden.“ Eva Döhla spricht sich für scharfe  Kontrollen des Bauzustands aus und für eine Ausschöpfung des Bauordnungsrechts bei Gefahrenzuständen. „Wer so mit der Stadt sein Spielchen treibt, muss merken, dass ihm Grenzen gezogen werden!“

3 Antworten auf Meine Themen

  1. Mal sehen ob die Comments hier moderiert werden :)

  2. Frau Döhla ich muss schon sagen das sind gute Ideen und Ziele für Hof sowohl der Einwohner ich bin auch dafür dass wir die Studenten in die Stadt holen sollten.

    Sowie die mehreren Schulabschlüsse finde ich toll. Aber auch die ältere Generation gehört dazu das mit der Seniorenpolitische Gesamtkonzept hört sich spannend an sowie alle anderen Sachen ich denke damit haben sie die Wahl für mich und anderen Bürgern schon gewonnen!

    Liebe Grüße
    Domenik Leipold

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