Hof bekommt einen Rosa-Opitz-Platz

Das wurde in der Stadtratssitzung am 23. April beschlossen. Die breite und parteiübergreifende Unterstützung für diese Ehrung ist ein sehr schönes und solidarisches Signal für Geschichtsbewusstsein.
Großer Dank gilt den Initiatorinnen: Das Frauennetzwerk und die Erstunterzeichnerinnen haben den Stein ins Rollen gebracht. Der Platz, der nach unserer 2001 verstorbenen Mitbürgerin benannt wird, befindet sich an der Ecke Jägerzeile / Leimitzer Straße.
Rosa Opitz soll nun ein fester Bestandteil der Hofer Erinnerung, unserer Stadtgeschichte sein. Sie war vorbildlich in ihrem Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Sie zeigte nicht nur Haltung, sie handelte auch. Rosa Opitz hat Flugblätter gegen Hitler und die Nazis geklebt und sich einer aktiven Widerstandsgruppe angeschlossen. Genau das, dieses couragierte Handeln, auch unter Risiken, das soll uns heute Mahnung sein, wenn rechtsextreme, menschenfeindliche Gesinnungen den Raum erobern wollen. Wenn ganze Gruppen ausgegrenzt und unter Generalverdacht gestellt werden, muss man sich in den Weg stellen, im Namen der Menschlichkeit. Wir verneigen uns vor dieser Frau, vor der Hofer Bürgerin und Stadträtin Rosa Opitz.
Am Donnerstag, 19. Juli findet um 19 Uhr ein Informations- und Erinnerungs-Abend statt.
Es wäre schön, wenn viele Menschen zu der Veranstaltung in die Gaststätte Strauß kämen.

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