Mit Denken + Mit Gefühl

Das ist mein Motto für die kommenden drei Jahre als Fraktionsvorsitzende der SPD im Hofer Stadtrat. Mein neues Amt werde ich sachorientiert und zugleich empathisch angehen: Gute Politik vor Ort orientiert sich an der Realität und schafft es, sich in die Lage sehr unterschieldicher Beteiligter hineinzuversetzen.
Was habe ich vor?
Ziel ist immer eine freundliche Stadt, in der Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Lernen, Sport und Kultur und das dazu nötige von Ort-zu-Ort-kommen für Junge und Alte gut möglich ist, in der nicht nur rücksichtsvoll, sondern aufmerksam mit Schwächeren umgegangen wird, in der jeder gute Chancen hat, dazuzugehören.
Welche Schwerpunkte werde ich verfolgen?
Stadtentwicklung und Entwicklung des gesellschaftlichen Miteinanders (“besser miteinander”, mein Slogan von 2012 – ein Slogan, der noch immer gültig ist!) zum Wohle aller, nicht im Sinne von Klientelpolitik.
Was steht an?
Innenstadt-Entwicklung: Die Diskussion um Investition in der Schützenstraße und Spekulationen über die Zukunft des E-Centers zeigen, dass hier an empfindlichen Stellen operiert wird. Beides hat Auswirkungen auf unsere Altstadt, Ludwig- und Lorenzstraße. Die SPD wird sich dafür stark machen, dass unsere traditionellen Einkaufsstraßen nicht abgehängt werden. Wir müssen und jetzt ganz intensiv darum kümmern, dass diese ihre Anziehungskraft behalten.
Welche Probleme gibt es?
Leerstände, Arbeitslosigkeit steigt wieder, abgehängte Kinder und ganze Familien (Bildungs- und Zukunftschancen hängen ab von familiärer Herkunft, finanzieller Situation!), Einwohnerentwicklung (Alter, Migration).
Kinderarmut, Altersarmut, Arbeitslosigkeit: Die Stadt hat eine eigene sozialpolitische Verantwortung!
Die Themenpalette ist breit, es gibt genug zu tun.
Ich freu´ mich drauf.
Mit Denken + Mit Gefühl, so wird´s gute Politik.

Die Fraktion der Hofer SPD im Rathaus.

Die Fraktion der Hofer SPD im Rathaus.

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Ihr seid die Zukunft unserer Stadt – alle.

Warum Hof sich Ziele setzen muss, um gegen Kinderarmut vorzugehen.

„Man tut ja schon, was man kann.“ „Für Jugendhilfe wird eh so viel Geld
ausgegeben“. Solche und ähnliche Kommentare bekommt man bei Diskussionen
im Rathaus zu hören, wenn es um Kinderarmut geht. Es ist ein unangenehmes
Thema für die Stadt Hof. Im bayernweiten Vergleich führt Hof gemeinsam mit
Nürnberg und Schweinfurt die Negativtabelle an: Jedes fünfte Kind in Hof wächst
bei uns in armen Verhältnissen auf. Sozialverbände schätzen den wirklichen
Anteil noch höher, weil der Bezug von Sozialleistungen nicht das einzige
Kriterium für Armut ist: Viele Eltern schlagen sich mit einem geringen Einkommen
mehr schlecht als recht durch, ohne „offiziell“ als arm zu gelten.
Die Zahl benachteiligter Kinder pendelt sich auf einem skandalös hohen Niveau
ein. Die Ursache oder gar Schuld hierfür brauchen wir nicht in Hof zu suchen. Das
ist die eine Nachricht. Die andere Botschaft lautet: Wir vor Ort tragen allerdings
die Verantwortung, wenn wir das Problem nicht anpacken, wenn es weiterhin
heißt „wir tun ja schon so viel“, wenn sich niemand zum Handeln aufgerufen
fühlt.
Materielle Armut ist ein Haupt-Risikofaktor für die Entwicklung von Kindern. Der
Mangel schränkt ihre Bildungschancen ein, belastet ihre Gesundheit, beschneidet
sie in der Teilhabe an Kultur und Gesellschaft. Nun kann eine Stadt wie Hof diese
Armut leider nicht beseitigen, indem sie jeder Familie 1000 Euro mehr pro Monat
auszahlt. Die finanzielle Absicherung ist Aufgabe der Bundespolitik. Trotzdem
entscheidet sich in der Kommune, im direkten Lebensumfeld eines Kindes, wie es
aufwächst, was es mitnimmt, ob es gut gerüstet wird für die Zukunft. Für seine
eigene Zukunft und letztlich auch für die unserer Stadt. Denn auch von diesen
Kindern hängt eines Tages ab, was aus unserer Stadt wird.
Also werden wir nicht die Armut abschaffen können, aber ihre Folgen für die
Chancen der Kinder abmildern. Und hier muss die Stadt Hof sich Ziele setzen.
Dass Kinder weniger ausgegrenzt und gesellschaftlich oder bei der Bildung
abgehängt werden, lässt sich sehr wohl vor Ort beeinflussen. Das zeigen
erfolgreiche einzelne Ansätze und Initiativen wie sie die EJSA, die Hofer
Schulbegleitung, oder Spenden zugunsten der Schulverpflegung verfolgen. Auch
die Kulturloge, über die ab Frühjahr 2017 bedürftige Familien kostenlose
Eintrittskarten erhalten können, stellt einen wichtigen Schritt in Richtung
besserer gesellschaftlicher Teilhabe dar.
Wichtig ist es darüber hinaus, viele Kinder direkt zu erreichen, ohne den Filter
über ihre Eltern. Hier besteht noch Handlungsbedarf. Auch sind es oft
naheliegende Dinge, die helfen: Schwimmkurse organisieren, gesunde Mahlzeiten
anbieten, Ausflüge ermöglichen, Mitgliedschaften in Vereinen sponsern. Über die
Schule erreicht man alle Kinder. Jede Stadt muss hier ihren eigenen Weg finden
und prüfen, was im vorhandenen Angebot fehlt. Dann kann man nicht nur die
Folgen mildern, sondern auch präventiv etwas erreichen.
Und genau dafür muss man sich Ziele setzen und ein abgestimmtes Vorgehen
entwickeln – mit möglichst vielen Beteiligten. Am Ende könnte ein eigenes,
maßgeschneidertes Handlungskonzept stehen. All das lässt sich sicher nicht in
einer Sitzung oder an einem Diskussionsabend umsetzen. Es steckt viel Arbeit
darin und ich möchte nun fragen: Wer macht mit?

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Bürger vor Ort: Besuch bei “Die Gruppe Jugendhilfe”

Intensive soziale Arbeit für inzwischen ganz unterschiedliche Zielgruppen leistet „Die Gruppe Jugendhilfe“: Sie vermittelt gemeinnützige Arbeitsstunden, sie betreut junge Flüchtlinge, sie kümmert sich um Täter-Opfer-Ausgleich und ist mit vielem mehr für Menschen im Alter von 14 bis über 70 da.
Der SPD-Ortsverein Hof Mitte hat im Rahmen eines „Bürger-vor-Ort“- Termins zum Gespräch über diese herausfordernde Arbeit eingeladen. In den Räumen des Jugendhilfeträgers am Saalleitenweg informierte der Geschäftsführer Armin Schmid seine Gäste über die aktuellen Entwicklungen.
Sehr umfangreich stellt sich nach wie vor die Vermittlung von gemeinnützigen Arbeitsstunden für Jugendliche/ Heranwachsende dar. Mit den Übernahmen aus 2014 wurden letztes Jahr insgesamt 363 Fälle durch die Stundenbörse betreut, was einen leichten Anstieg der gesamten Fälle im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
„Es ist so, dass die Gesamtzahl der Klienten konstant bis leicht zunehmend ist, jedoch der Betreuungsaufwand pro Klient steigt. Denn die Problemlagen der Jugendlichen und Heranwachsenden sind vielschichtiger geworden: Drogenkonsum, Obdachlosigkeit, Schulden und Arbeitslosigkeit gehen eine oft unheilvolle Verbindung miteinander ein“, erklärte Armin Schmid. Verhaltensänderungen seien aufgrund des höheren Alters, in dem die Jugendlichen kämen, schwieriger zu erreichen.
Vor gut einem Jahr wurde „Die Gruppe“ durch den Bereich ambulantes Wohnen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge erweitert. In intensiver pädagogischer Arbeit erhalten die Jugendlichen Hilfe dabei, in Deutschland Fuß zu fassen und Teil unserer Gesellschaft zu werden. „Die meisten dieser Jugendlichen kommen Afghanistan und sind sehr lernhungrig. Manche schlafen abends auf den Büchern ein“, erzählt Schmid. Ihre Bleibechancen seien unsicher.
Schmid gab den Gästen einen umfassenden Überblick über die Aufgaben der „Gruppe Jugendhilfe“ und interessante Antworten auf ihre Fragen. Die Ortsvereinsvorsitzende Eva Döhla bedankte sich für die Einblicke, die man so in die Präventionsarbeit und die Jugendhilfe erhalten habe. Die Gruppe leiste einen wertvollen Beitrag zur Bekämpfung und Prävention von Jugendkriminalität, so ihr Fazit. Aus dem Benefizbrunch des Ortsvereins im Oktober gab es einen dreistelligen Erlös zugunsten dieses Angebots. Die Vorstandsmitglieder des Ortsvereins überreichten Armin Schmid 300 Euro für „Die Gruppe“.

Der SPD-Ortsverein Hof Mitte überreichte 300 Euro.

Der SPD-Ortsverein Hof Mitte überreichte 300 Euro.

Bildtext:
Eine Spende in Höhe von 300 Euro überreichte der SPD-Ortsverein an „Die Gruppe Jugendhilfe“. Der Betrag war beim Benefizbruch erzielt worden. Von links: Luca Scheuring, Christa Stark, Alexander Kaiser, Astrid von Waldenfels, Patrick Leitl (alle SPD Hof Mitte), Armin Schmid (Geschäftsführer „Die Gruppe“) sowie SPD- Kreisvorsitzender Jörg Mielentz und Ortsvereinsvorsitzende Eva Döhla.

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Späterer Termin für Besuch bei “Die Gruppe Jugendhilfe”

Der SPD Ortsverein Hof-Mitte lädt am Freitag 25.11. herzlich ein zu einer informativen Veranstaltung mit Spendenübergabe ein.
 
Wir wollen die Arbeit von „Die Gruppe Jugendhilfe Hochfranken“ kennenlernen und die Erlöse aus dem Benefizbrunch übergeben. Die Veranstaltung wendet sich an alle, die die Gelegenheit nutzen wollen, sich über deren Angebote für Jugendliche, Erwachsene und Familien zu informieren. Viele der Kurse und Training richten sich an straffällig gewordene junge Menschen. Sie können beispielsweise bei Konflikttrainings, beim Täter-Opfer-Ausgleich oder im Anti-Gewalt-Training wichtige Kompetenzen erwerben. Seit 1982  war es das Ziel des Vereins „Die Gruppe e.V.“, Kriminalität, insbesondere Jugendkriminalität zu bekämpfen und vorbeugend zu wirken. Dieser Aufgabe kommt der Verein an seinen zwei Standorten in Hof und in Wunsiedel nach.
Inzwischen ist der Verein einziger Gesellschafter der gemeinnützigen Gesellschaft „Die Gruppe Jugendhilfe Hochfranken gGmbH“. Seine Hilfen sind umfangreicher und vielfältiger geworden.  Wer mehr erfahren und die Verantwortlichen in einem Gespräch kennenlernen möchte, hat am 25. November um 15.30 Uhr am Saalleitenweg 2b dazu Gelegenheit. Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet der SPD-Ortsverein um Anmeldung unter Telefon 09281 / 7790659 (AB) oder per Mail unter hof@evadoehla.de

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Für ein komplett neues Leerstands-Management

Auf unsere Veranstaltung am 19.9.16 haben wir sehr gute Resonanz erhalten. Daher haben wir als Stadtratsfraktion einen Antrag auf Etablierung eines aktiven Leerstandsmanagements für die Hofer Innenstadt gestellt.

Die SPD-Fraktion beantragt, das Leerstandsmanagement für Ladengeschäfte konzeptionell und strukturell auf neue Beine zu stellen.
Zum einen leidet die Hofer Innenstadt sichtbar und spürbar unter den Leerständen in ihren Einkaufsstraßen. Hierauf allein mit herkömmlichen Methoden und dem Ausspruch „Handel ist Wandel“ zu reagieren, erfüllt unserer Meinung nach nicht den Anspruch einer aktiven und zeitgemäßen Politik.
Zum anderen wird die Errichtung der Hof-Galerie zu Verschiebungen in der örtlichen Handelsstruktur führen. Wie die meisten Großprojekte birgt sie Chancen und Risiken. Ihre Auswirkungen auf die Leerstand-Masse muss frühzeitig Gegenstand einer fachlich wohlabgestimmten Planung werden.
Nur damit können die drei losen Fäden „leere Schaufenster“ – „Eigentümer“ – „potenzielle Nutzer“ so miteinander verknüpft werden, dass man sowohl Begeisterung für den Standort weckt als auch die Offenheit für neue Formen der Vermietung stärkt. Beispiele aus anderen Städten zeigen, dass auch z.B. Starternutzung und Interimsnutzung eine positive Gesamtentwicklung befeuern können.
Es geht darum, Leerstand als „Raum-Wohlstand“ zu begreifen und vorhandene Potenziale sichtbar zu machen.
 
Deshalb fordern wir einen neuen Ansatz für das Leerstands-Management in Hof und die Bereitstellung der erforderlichen Mittel in den Haushalt 2017 und folgende.
 
Ein wirksameres Leerstand-Management weist unseres Erachtens nach folgende Merkmale auf:
- Erfassung: Gründliche Analyse von Quantität und Qualität der Leerstände als Basis
- Beratung: Vertrauensvolle Eigentümerarbeit; Chancen aufzeigen, die neue Nutzergruppen in sich bergen; Austausch fördern
- Erarbeitung eines exakt auf die Situation von Hof passenden Konzeptes unter Hinzuziehung von qualifizierten Leerstandsmanagern
- Aktivierung: Gut moderierte Beteiligungsmöglichkeiten für alle Akteure
- Verlässliche Struktur und Finanzierung
 
Das Ziel muss es sein, durch einen Attraktivitätsgewinn des Standorts langfristig angemessene und auskömmliche Mieten zu sichern und die Lebendigkeit unserer Einkaufsstadt zu wahren.
 
Die SPD-Fraktion fordert die Stadtverwaltung auf, folgende Schritte zur Umsetzung zu gehen:
- Entwicklung und Umsetzung eines Konzeptes für ein umfassendes und aktives Leerstands-Management, ggf. mit geeigneten Partnern
- Kalkulation der benötigten Mittel
- Beauftragung eines spezialisierten Planungsbüros
- Benennung eines „Kümmerers“, der alle Beteiligten offensiv zusammenführt

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Veranstaltung zur Stadtentwicklung von Hof: Leerstände als Chance?!

Eines der großen Hofer Innenstadtthemen nehmen wir am Montag, 19. September ins Visier: die Leerstände. Gähnende Leere hinter den Schaufensterscheiben, das ist längst kein Ausnahmefall mehr, sondern in immer mehr Einkaufsstraßen Normalzustand. Trotzdem geht es uns wie vielen, wir wollen uns einfach nicht daran gewöhnen, das sagen wir vom SPD-Ortsveeins-Vorstand. Wie kann man dem grassierenden Leerstands-Ärgernis Einhalt gebieten? Welche Möglichkeiten gibt es, trotz der Geschäftsaufgaben bei den Ladenzeilen ein ansehnliches Gesicht zu erhalten? Gibt es neben den Gefahren für die Einkaufsattraktivität auch Chancen und wie nutzt man diese?
Um diese und ähnliche Fragen dreht sich der Vortrags- und Diskussionsabend mit Stefanie Raab, der Geschäftsführerin von Coopolis, einem Planungsbüro für kooperative Stadtentwicklung. Die Architektin entwickelt Instrumente der Gewerbeflächen-Aktivierung, stellt funktionierendes Leerstands-Management auf die Beine und berät dabei Städte, Eigentümer und Unternehmen. Sie kommt aus Berlin, ist aber in unterschiedlichen Regionen Deutschlands und auch in kleineren Städten tätig.
Über ihre Erfahrungen und Anregungen will der SPD-Ortsverein am 19. September ins Gespräch kommen. Zu dem Vortrag „Leerstand als Chance“ sind alle eingeladen, die herausfinden möchten, wie man in einer Stadt gemeinsam gegen Leerstände aktiv und kreativ werden kann: Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Geschäftsleute oder Privateigentümer. Beginn ist um 19 Uhr im Kunstkaufhaus Hof, Königstraße 25. Der Eintritt ist frei.

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Meine Position: Fairen Handel vor Ort unterstützen

Die Kommunen in Deutschland verfügen über eine immense Marktmacht. Auch in Hof werden jährlich Millionen-Summen durch die Stadt in Auftrag gegeben. Dieses Potenzial soll künftig auch genutzt werden, um sich mit Herstellern und Zulieferern auf faire Arbeitsbedingungen zu verständigen. Lieferanten in Deutschland können einen wichtigen Beitrag zur Durchsetzung von Sozialstandards leisten und werden sich umso mehr darum bemühen, umso eher sie Vorteile darin erkennen.
Die Stadt Hof kann die Ziele des Fairen Handels unterstützen, indem sie fair gehandelte Produkte einkauft und auf Güter verzichtet, die durch ausbeuteri­sche Kinderarbeit oder unter Verletzung sozialer Mindest­standards hergestellt werden. Als öffentlicher Auftraggeber verfügt sie nicht nur über wirtschaftliche, sondern auch über öffentlichkeitswirksame und bewusstseinsbildende Kraft. Zum Beispiel indem Faires Handeln vor Ort einen konkreten Bezug zu fern scheinenden Globalisierungsfragen herstellt. In Hof wurde dies bereits mit dem Hof-Shirt, der Stadtschokolade und dem Stadtkaffee vorbildlich verwirklicht. Auch gibt es einen Beschluss des Stadtrats aus dem Jahr 2009, der „Nein zu ausbeuterischer Kinderarbeit“ sagt. Nun ist im April 2016 eine Reform des deutschen Vergaberechts in Kraft getreten, die neue Möglichkeiten eröffnet, den Anteil an fair produzierten und gehandelten Gütern im städtischen Beschaffungswesen zu erhöhen.

Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt daher

Die Verwaltung möge prüfen und berichten, welche dieser neuen Möglichkeiten des Vergaberechts nun in Hof umgesetzt werden können sowie
darstellen, was sich seit dem Beschluss aus dem Jahr 2009 konkret geändert und verbessert hat
einen fairen Einkaufsführer für unsere Stadt zu erstellen
faire Produkte in kommuna­len Einrichtungen einzuführen
faire Präsenz auf Märkten und Messen zu fördern
ein Konzept für die Beteiligung an der jährlich im Sep­tember stattfindenden „Fairen Woche“! für das Jahr 2017 zu entwickeln – zum Beispiel mit Veranstaltungen, Aktionsprogramm oder einem Markt, ggf. angelehnt an den Herbstmarkt

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Begegnung und Benefiz – unser Jahresprogramm

Mit roten Krapfen startet der SPD-Ortsverein Hof Mitte am Samstag, 6. Februar,  ins Faschingswochenende. Das süße Gebäck wird morgens ab 8 Uhr vor der Bäckerei Reinel in der Sedanstraße verteilt – zusammen mit dem druckfrischen Jahresprogramm des Ortsvereins. Auf diese erste Aktion folgen zahlreiche weitere Aktivitäten, die in diesem Jahr zum Dabeisein und Mitmachen einladen.

Auch ein rotes Strickcafé gehört am Samstag, 5. März, wieder dazu. Es findet von 15 bis 17.30 Uhr im Kunstkaufhaus in der Königstraße 25 statt und richtet sich an alle, die ihre Handarbeiten wieder einmal auspacken wollen oder Lust auf ein neues Hobby haben. Die Jahreshauptversammlung mit Delegiertenwahlen ist für den 12. April in der Deutschen Flotte anberaumt – die Mitglieder werden noch schriftlich eingeladen. Am 19. Mai trifft sich der Ortsverein bei den Innenhofkonzerten im Bahnhofsviertel und am Sonntag, 19. Juni, steht wieder das Spielplatzfest mit Rotem Grill an. Es findet von 14 bis 17 Uhr auf dem Spielplatz Wörthstraße neben der Sophienschule statt.

Erstmals lädt der Ortsverein in diesem Jahr zu einem Benefiz-Brunch ein. Er steht unter den Motto „Schlemmen + Begegnung für einen guten Zweck“ und geht am Sonntag, 9. Oktober ab 11 Uhr im Kunstkaufhaus über die Bühne. Aus dem Erlös wird der Verein „Die Gruppe e.V.“ unterstützt. Deren Arbeit mit straffälligen jungen Menschen steht dann bei einem Bürger-vor-Ort-Termin am Freitag, 11. November, im Fokus. Interessierte können sich dem Termin anschließen, um zu erfahren, wie „Die Gruppe“ Jugendkriminalität vorbeugt und bekämpft und welche weiteren Jugendhilfe-Angebote sie macht.
Außerdem lädt die SPD Hof Mitte auch im Jahr 2016 wieder zu einem Benefizkonzert mit Versteigerung ein. „Das wird ein unterhaltsamer, musikalischer und kurzweiliger Abend, dessen Erlöse der EJSA zu Gute kommen sollen“, erklärt die Ortsvereins-Vorsitzende Eva Döhla. Im Moment beginne die Suche nach einer Band – der Termin werde rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Aktuelle Termine und Ergänzungen zum Programm finden sich auch auf der Homepage: www.spd-hof.de

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JHV mit Neuwahlen – Führungstrio bleibt im Amt

Der neu- und wiedergewählte Vorstand des SPD-Ortsvereins Hof Mitte. Von links: Cäcilia Scheffler, Hans Stark, Christa Stark, Luca Scheuring, Alexander Kaiser, Eva Döhla, Patrick Leitl, Astrid von Waldenfels und Ingrid Nitsche.
Der neu- und wiedergewählte Vorstand des SPD-Ortsvereins Hof Mitte. Von links: Cäcilia Scheffler, Hans Stark, Christa Stark, Luca Scheuring, Alexander Kaiser, Eva Döhla, Patrick Leitl, Astrid von Waldenfels und Ingrid Nitsche.

Um die Entwicklung von Innenstadt und Bahnhof, die Flüchtlinge in Hof und um Ideen für Veranstaltungen ging es bei der Jahreshauptverssammlung des SPD-Ortsvereins Hof Mitte. So sehen es die Mitglieder kritisch, dass alte Gebäude wie die Pakethalle aus dem Stadtbild verschwinden, der Bahnhof verwaist oder das Bauamt „aufgegeben“ wird. Allein, dass das E-Center am Busbahnhof verschwinden werde, werteten sie als positiv: ein Schandfleck aus Beton, dessen Abriss aus den Reihen der SPD schon vor Jahren gefordert wurde. Die Ortsvereinsvorsitzende Eva Döhla informierte hier über den aktuellen Stand und gab anschließend einen Überblick über die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen in der Stadt. Die Mitglieder schlugen vor, auch andere Unterbringungsmöglichkeiten als Turnhallen zu prüfen. „Die Hallen sind ein Provisorium und auch als Notunterkunft für den langfristigen Betrieb nicht geeignet.“, befand Patrick Leitl. Cäcilia Scheffler bemerkte, dass man in den Monaten, seit denen die Turnhallen genutzt werden, auch eine leerstehende Immobilie wie beispielsweise das Versorgungsheim hätte fit machen können. Was das Zusammenleben mit den Flüchtlingen angeht, lobte Eva Döhla die ehrenamtlichen Initiativen: „Es kommt nicht nur darauf an, etwas für die Flüchtlinge zu tun, sondern auch etwas mit ihnen zu tun. Wo immer solche Kontakte entstehen, kann Integration gedeihen. Das geschieht nur im Miteinander und da passieren wirklich gute Sachen in Hof“.

In ihrem Jahresrückblick kam die Vorsitzende unter anderem auf das Sommerfest, das Benefizkonzert und die Reihe „Strickcafé“ zu sprechen. Nahezu jeden Monat stand eine Aktivität auf dem Programm. Sie dankte allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern, die die aktive Arbeit erst ermöglichen. Ihnen sowie den neu- und wiedergewählten Vorstandsmitgliedern wünschte sie weiter viel Freude bei ihrem wichtigen gesellschaftlichen Engagement.

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Danke für Euer Vertrauen

Am 13. Oktober standen in der SPD Hof Mitte Neuwahlen an. Der Vorstand wurde mit einem tollen Ergebnis neu- und wiedergewählt. Wir danken für Euer Vertrauen in unsere Arbeit!

Vorsitzende: Eva Döhla

Stv. Vorsitzende: Patrick Leitl und Cia Scheffler

Kassiererin: Christa Stark

Revisoren: Alexander Kaiser, Claudia Wagner

Schriftführer: Luca Scheuring (neu im Amt)

Beisitzer: Hans Stark, Astrid von Waldenfels, Ingrid Nitsche, Jörg Mielentz, Michael Stein

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