Volksbegehren Artenschutz – jetzt eintragen!

In Bayern verschwinden immer mehr Tier- und Pflanzenarten. Derzeit findet das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier statt. 54 % aller Bienen sind bedroht oder bereits ausgestorben. 73 % der Tagfalter sind verschwunden. Über 75 % aller Fluginsekten sind nicht mehr da. In Bayern leben nur noch halb so viele Vögel wie vor 30 Jahren. „Das muss uns wachrütteln und Handeln ist angesagt. Das Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen! Bietet jedem von uns die Möglichkeit, sich aktiv an der Rettung der Artenvielfalt in Bayern zu beteiligen“, sagt der SPD Kreistagsfraktionsvorsitzende Ulrich Scharfenberg.
„Wenn die Biene sterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen“, hat der große Physiker Albert Einstein bereits 1949 gesagt. Als er das vor 70 Jahren sagte konnte er noch nicht wissen, dass im 21. Jahrhundert das Bienensterben in Europa Wirklichkeit wird. Der Grund ist bekannt: großflächige Verbreitung von Pestiziden und genmanipulierte Pflanzen.
„Wir müssen den Zusammenhang zwischen unserem Umgang mit der Natur, mit dem Mitgeschöpf und unserer Zukunft deutlich machen. Wenn der Blick auf das Ganze fehlt, wird das zur Bedrohung für den Menschen“, ergänzt die SPD Stadtfratsfraktionsvorsitzende Eva Döhla
Das Bienensterben, auch in Bayern, ist ein Symptom. Die Krankheit heißt „industriell geprägte Landwirtschaft“. Eine Landwirtschaft, die immer mehr Ackerböden zusammenzieht. Die sich auf Spezialisierung, Monokulturen und immer mehr größere Tierbestände konzentriert. Die produziert nach dem Motto: Immer mehr, immer schneller, immer billiger.
„Es ist gut, dass wir uns auf die Bienen als wichtigstes landwirtschaftliches Nutztier nach Rind und Schwein besinnen. Bienen liefern seit tausenden von Jahren wichtigste Bestandteile unserer menschlichen Ernährung“, ergänzt Eva Döhla
Vom 31.01. – 13.02.2019 besteht die Möglichkeit, sich in den Rathäusern (bzw. in Hof: Bürgerzentrum Karolinenstraße) auf den Listen „Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!“ einzutragen. Jetzt besteht die Chance, den Artenschutz im bayerischen Naturschutzgesetz zu verankern!

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Kritik aus Stadt und Landkreis

Über die Zukunft der Innenstädte als lebendige Treffpunkte zum Einkaufen und Genießen haben sich die beiden Fraktionen von SPD im Kreistag und Stadtrat Hof beraten. „Gerade in unserer Region brauchen wir ein aktives und zielgerichtetes politisches Eingreifen“, waren sich die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Fraktionen einig.
Dieses könne aber nicht großräumig angelegt werden, wie es der jüngst bekannt gegebene Kooperationsvertrag zwischen mehreren oberfränkischen Kommunen und Landkreisen vorsehe. Vielmehr sei es dringend nötig, dass man durch engagierte persönliche Arbeit direkt vor Ort jeweils passende Lösungen für einzelne Leerstände entwickle.
Deutliche Kritik übten sie auch an der Art und Weise, wie der Kooperationsvertrag zustande gekommen und bekannt gemacht wurde: „Absolut intransparent. Wir Kommunalpolitiker, die das Thema seit Jahren umtreibt, haben aus der Presse von der Erweiterung und Neugestaltung des Projektes erfahren”, stellt Ulrich Scharfenberg fest, Vorsitzender der Kreistagsfraktion SPD /ALB.
Der Landrat habe zuvor mit keinem Ton erwähnt, was hier im Gange sei. „Von kollegialen und transparenten Handeln sind wir hier weit entfernt. Dieser Stil macht leider Schule im Landratsamt”, bedauert Scharfenberg.
Auch im Hofer Rathaus lief der Entscheidungsprozess völlig am Stadtrat vorbei. „Da haben wir ja schon mal etwas gemeinsam in Stadt und Landkreis Hof. Auch hier war es nicht das erste Mal, dass Stadträte der Presse entnehmen mussten, was politisch veranlasst wurde. Ich erinnere nur an die Information zum Baubeginn Rathausanbau”, ergänzt Eva Döhla, Vorsitzende der SPD Stadtratsfraktion in Hof.
Das aktuelle Thema Leerstände ist absolut brisant. Darum ist es wichtig, dass das Vorgehen gut abgestimmt und beraten werde, so die beiden SPD Fraktionen in Stadt und Landkreis Hof.

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Innenstadt: Das Leben findet hier draußen und innen statt

Für die Zukunft unserer Innenstadt setzt sich die Hofer SPD seit geraumer Zeit sehr aktiv ein. Mit eigenen Veranstaltungen, Vorschlägen und Anträgen versuchen wir die Entwicklung voranzubringen. Teilweise haben wir das Gefühl, es geht inzwischen darum zu retten, was noch zu retten ist. Die Veränderungen sind ja allzu deutlich. Wir wollen der Situation auch weiterhin aktiv und fordernd begegnen.
- Wir bleiben dabei: Hof braucht ein richtiges kraftvolles und systematisches Leerstandmanagement. Eines, das selbst aktiv wird und auf alle möglichen Beteiligten herzlich und mit Tatkraft zugeht.
- Unsere Forderung nach einer besseren Verbindung von Ludwigstraße und Altstadt hat Früchte getragen: Der ganze Bereich Oberes Tor wird neu gestaltet. Es findet ein Wettbewerb statt, der Mitte Februar Ergebnisse liefern soll.
- Zudem hat die SPD Stadtratsfraktion beantragt, die öffentlichen Toiletten im Stadtgebiet der Stadt Hof barrierefrei und behindertengerecht auszustatten. Weiterhin sollen die öffentlichen Toiletten eine bessere Ausschilderung bekommen. Eine familienfreundliche Toilette sollte auch Wickelmöglichkeiten vorsehen. Wer will sein Kind da schon auf den Fußboden legen?
- Die SPD hat die Idee einer Bürgerin aufgenommen, und das Aufstellen eines Trinkwasserbrunnens/Wasserspenders beantragt. Die Attraktivität der Innenstadt wird dadurch gesteigert, dass Einwohnern und Touristen die Möglichkeit einer kostenlosen Erfrischung mit reinem Trinkwasser geboten wird. In anderen Städten gibt es schöne Beispiele für künstlerisch gestaltete (Wien oder Portland) Trinkbrunnen oder für neue technische Lösungen (Trinkhydrant – ohne Grabungsarbeiten). Aber sicher finden wir Hoferinnen und Hofer unser ganz eigenes Modell, das unsere Stadt bereichert.

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Das bisschen Haushalt?!

Zu Beginn eines jeden Jahres, meist im Februar oder März, verabschiedet der Stadtrat den Haushalt. Darin ist genau festgelegt, welches Geld wofür ausgeben werden soll und muss. Also geht’s es nicht um Zahlen, sondern immer auch um die Sache. Zu Beginn der Haushaltsberatungen hat sich die SPD-Fraktion auf mehrere Punkte geeinigt, die sie in den Fokus rücken will. Nach einem Wertungsverfahren haben die Stadträtinnen und Stadträte folgende Aufgabenfelder herausgestellt, die sie besonders im Auge behalten und wo nötig und möglich auch mit Haushaltsmitteln voranbringen will.
- Öffentlicher Personennahverkehr Stadt und Landkreis: eine Verbundlösung könnte die Nutzung vereinfachen und attraktiver machen
- Generalsanierung Grüne Au: Diese wichtige Sportstätte – auch gerade für den Fußball-Nachwuchs – muss in einen besseren Zustand gebracht werden
- Schulzentrum Rosenbühl: Enormer Handlungsbedarf Sanierung; wichtig: Erhalt des Schulschwimmbades, damit Kinder Schwimmen lernen können.
- Unterstützung benachteiligter Kinder, damit sie bessere Chancen für ihre Zukunft haben
- Innenstadt-Gestaltung: Bleibt ein Dauerbrenner! Das Herz von Hof muss ein lebendiger Ort mit Wohlfühl-Atmosphäre bleiben

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Danke für ein super Ergebnis… und das ganz ohne Wahlwerbung

DANKE für das Vertrauen, das Sie, verehrte Wählerinnen und Wähler, mir bei der Wahl zum oberfränkischen Bezirkstag am Sonntag entgegengebracht haben. Ich freue mich über mehr als 10.000 Stimmen – vor allem aus Stadt und Landkreis Hof, aber zahlreiche auch aus Wunsiedel, Kulmbach, Bayreuth und letztlich aus allen oberfränkischen Wahlkreisen. Und das ganz ohne Wahlplakate und Werbematerial, was ja immer allein den Direktkandidaten vorbehalten ist. Damit habe ich das beste Ergebnis aller Listenkandidaten der SPD in Oberfranken erzielt.

Dass ich als reine Listenkandidatin der SPD kaum Chancen auf ein Mandat hatte, tut dieser Freude keinerlei Abbruch. Ich gratuliere nun allen Gewählten – allen voran Andreas Starke, Beate Kuhn und Holger Grießhammer – und sage selbst einfach: Herzlichen Dank!

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Hof im Genießen ganz oben

Gutes Essen, leckere Produkte aus der Region: das zählt zu den vier wichtigsten Faktoren, die eine Gegend als Reiseziel attraktiv machen. Touristen lieben Orte, an denen sich schlemmen lässt. Aber auch für die Lebensqualität ist der kulinarische Genuss ein echter Pluspunkt.
Hof gehört zur Genussregion Oberfranken. Mit seinen heimischen Produkten – ob Traditionelles oder neu Erdachtes, ob Bier, Backwaren, Wurst oder auch die feine Stadtschokolade hat es für jeden Geschmack etwas zu bieten. Ich schwärme zum Beispiel für das Baguette vom Reinel oder die Mohntörtchen vom Dörsch. Oder Salate vom Season (die Liste ließe sich lange fortsetzen, was an anderer Stelle noch geschehen wird).
“Hof in Bayern ganz oben”, so lautete über viele Jahre der Werbeslogan der Stadt.
Ich meine: Mit “Hof im Genießen ganz oben” punkten wir noch stärker.
Denn wer sich mal umschaut, merkt schnell, dass man nicht nur gutes Essen, sondern auch vielseitige und anspruchsvolle Kultur und wunderschöne Landschaft genießen kann.
“Hof im Genießen ganz oben” eben!

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Brachen und Leerstände in Hof sinnvoll nutzen

Wir von der SPD-Stadtratsfraktion bewerten das Förderprogramm zur Erhebung der Innenentwicklungspotentiale positiv. Mit dem neuen Programm unterstützt das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr die Stärkung von Ortskernen und Stadtzentren gegenüber der Neuerschließung von Randbereichen.
Wir halten den Ansatz für richtig, die Innenentwicklung voranzubringen, bevor unverbaute Grünflächen erschlossen werden. Langfristig betrachtet zerstört der Flächenverbrauch unsere Heimat.
Für die Stadt Hof können sich mit dem Förderprogramm neue Möglichkeiten auftun, die innere Entwicklung voranzubringen. Schließlich gibt es im Stadtgebiet einige Brachen und Leerstände mit ungewisser Zukunft.
Bevor Hof weiter in die Landschaft hineinwächst, sollten diese Flächen sinnvoll genutzt werden. Immer wieder suchen ortsansässige Firmen nach neuen Standorten und werden dann leider allzu häufig im Landkreis fündig statt in unserer Stadt!
Das Förderprogramm stellt Mittel bereit, um Brachen, minder genutzte Bauflächen und Leerstände zu aktivieren. Auch die Ansprache und Beratung von Grundstückseigentümern sind inbegriffen.
Unsere Stadt hat Nachholbedarf in Sachen innerstädtische Entwicklung und Leerstands-Management. Das Förderprogramm könnte einen – wenn auch finanziell überschaubaren – Anstoß geben, hier aktiver zu werden. Alles in allem muss Hof weit darüber hinaus in seine Stadtentwicklung investieren.

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Da mach ich doch gern mit!

Langjährige Mitglieder der SPD erhielten Anstecknadeln, Urkunden und ein schönes Abendessen.

Langjährige Mitglieder der SPD erhielten Anstecknadeln, Urkunden und ein schönes Abendessen.

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Stadtteilbüro fürs Bahnhofsviertel

Wir von der SPD wollen im Bahnhofsviertel wieder ein Stadtteilbüro einrichten. Die jüngsten Entwicklungen, Aktivitäten und Veranstaltungen zeigen, dass eine Anlaufstelle und ein damit verbundenes Quartiersmanagement eine gute und sinnvolle Antwort auf die gegenwärtigen Herausforderungen wären.
In der Vergangenheit hat das Stadtteilbüro schon einmal gute Dienste geleistet.
Als Anlaufstelle für Bewohnerinnen und Bewohner kann es diese bei wichtigen Fragen beteiligen, Informationen weitergeben, bei Behördenanliegen unterstützen, Konflikte lösen und Leute zusammenbringen, damit diese sich gegenseitig unterstützen.
Sicher gäbe es in der Stadt Hof Bedarf für mehrere Stadtteilbüros dieser Art. Deshalb soll im Bahnhofsviertel, für das in der Vergangenheit bereits eine Sozialraumanalyse erstellt wurde, auch nur wieder der Anfang gemacht werden.
Ebenso ist zu überprüfen, für welche Quartiere ein solches Büro ebenfalls ein geeignetes Instrument darstellen würde.

Im Bahnhofsviertel wäre der Start am einfachsten, da es sich um eine Neuauflage eines be-reits erprobtem Modells handelt. Das bestehende Stadtteilbüro wurde vor sechs Jahren ge-schlossen, nachdem die damalige Bundesregierung die Mittel des Bundesprogramms „Soziale Stadt“ radikal gekürzt hatte und somit die Finanzierungsgrundlage des Quartiersmana-gements entfiel.
Im Jahr 2014 wurde das Programm jedoch wieder aufgestockt. Im aktuellen Koalitionsvertrag sind ebenfalls Projekte vorgesehen, die beispielhaft Modernisierungs- und Anpassungs-strategien für den sozialen Zusammenhalt entwickeln.
Wir haben daher beantragt, die Fördermöglichkeiten zu überprüfen und die Einrichtung des Stadtteilbüros in die Wege zu leiten.

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Ganz einfach zu beantworten!

1. Weshalb in meinem Büro ein Kreuz steht:
Das Kreuz ist ein religiöses Symbol, und zwar meiner Religion. Es bedeutet für mich persönlich eine Verpflichtung, christliche Werte in meinem Handeln zu beachten. Einsatz für Schwächere, Fremden Schutz gewähren, Raum für Versöhnung.

2. Warum das Kreuz nicht in jeder Behörde angebracht werden muss:
Als reines Folklore-Symbol verwendet, wird es weder unser Zusammenleben noch unsere kulturelle Identität stärken.
Es entfaltet erst dann Wirkung, wenn ein Mensch bereit ist, Jesus Christus als Vorbild zu betrachten.

3. Was ich mir für die Debatte um Kreuze in Bayerns Behörden wünsche:
Dass das christliche Kreuz nicht für politische Zwecke instrumentalisiert wird. Auch dadurch wird es verhöhnt.
Dass das Kreuz wegen eines Ministerpräsidenten im Wahlkampf jetzt von dessen Gegnern nicht lächerlich gemacht wird.

Gutes Interview zum Thema: hier

https://www.pro-medienmagazin.de/politik/2018/04/25/bedford-strohm-widerspricht-soeder/

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